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Kapitel 37 – Mutter Punga oder warum fehlt mir ein Stück von meinem Gehirn?


Miauzi

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Kapitel 37 – Mutter Punga oder warum fehlt mir ein Stück von meinem Gehirn?

 

Es dauerte einige Stunden das ganze gesammelte Zeug an Ausrüstung, Waffen, Munition und Vorräten vom Hotelzimmer in den Bunker zu schaffen.

 

Dann beschäftigte sie sich mit dem Wachroboter – nach all den vielen Jahren war eine Wartung seiner Systeme dringend nötigt. Den ganzen Aufwand hielt sie aber für nötig – selbst wenn sie in absehbarer Zeit dieses Gebiet verließ und wieder nach Boston zurück kehrte … für eine spätere zweite Exkursion stünden sie dann aber einsatzbereit zur Verfügung.

 

Nach ein paar Stunden Ruhe beschloss sie zur Kathedrale der Sekte aufzubrechen um den Auftrag für Desmond zu erfüllen. Sie entschied sich bewusst für die Nacht – in der sie dank des Nachtsichtgerätes einen taktischen Vorteil gegenüber allen bisher in diesem Gebiet angetroffenen potentiellen Feinden hatte.

 

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Sie traf ein ein Camp von … nun was auch immer … Schmuggler, Piraten oder einfach nur Banditen …

 

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...jedenfalls rechneten sie nicht mit einem Gegner der tief in der Nacht in wenigen Metern Entfernung sie alle im Visier hat.

 

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Auf dem Friedhof neben der Kathedrale wimmelte es regelrecht von Ghulen – das Tarnfeld ihrer Rüstung gestattete Tomie sich ihnen fast auf Armlänge zu nähern … sie tötete alle geräuschlos mit dem Schwert.

 

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Die Kirche selbst war von einer hohen intakten Mauer komplett umschlossen – das ganze hatte schon Ähnlichkeit mit einer Festung
Der Bereich des Vordereingangs war in der Nacht beleuchtet – also rechnen die Bewohner auch mit nächtlichem Personenverkehr.
Um die Fähigkeit ihres Tarnanzuges zu verheimlichen – zog sich Tomie ein wenig zurück und beendete ihren Schleich-Modus in einem Bereich der von der Mauer und ihren mit Sicherheit verbrogenen Wachen nicht eingesehen werden konnte.

 

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So näherte sie sich wie eine „normale Fußgängerin“ dem Tor und fand dort eine Gegensprechanlage – die sie aktivierte.
Schon nach dem ersten paar Sätze musste Tomie das es ziemlich schräg wird was da auf sie zukommt.

 

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Spoiler

Unbekannter Nr. 1: „Was! Wer ist da? – Wer steht da vor der Schwelle zur Tranzendenz?“

 

Tomie: „Ich suche nach etwas … Ich würde gerne beitreten.“

 

Unbekannter Nr. 2: „Was ist denn das? Ein demütiger Reisender – der um die Führung unseres erweckten Geistes ersucht? Dies ist wahrlich ein glorreicher Tag!“

 

Unbekannter Nr. 1: „Du kommst aus weiter Ferne und musst stark sein – da Du so weit gereist bist! Doch Stärke ist ohne Führung eines erleuchteten Geistes nichts wert.“

 

Unbekannter Nr. 2: „Wenn Du beitreten willst – musst Du dazu bereit sein – Dein Bewusstsein zu erweitern. Du musst Dich der Transzendenz für würdig erweisen!“

 

Tomie: „Das macht mir keine Angst. Ich bin bereit.“

 

Unbekannter Nr. 1: „Vielleicht bist Du angesichts des Rituals der Mutter Samen nicht mehr so tapfer. Stärkere als Du haben es probiert und dann den Verstand verloren.“

 

Unbekannter Nr. 2: „Mache Dich auf gegen Westen zum großen Moor. Dort steht die Mutter aller Punga-Früchte – die alle Menschen überragt und uns unsere Zukunft weist.“

 

Unbekannter Nr. 1: „Sammle ihre Samen auf und verneige Dich vor ihrer Weisheit. Erst dann bist Du würdig – diese heiligen Hallen zu betreten.“

 

 

Glauben und Religion sind für ein Kind aus einem ost-asiatischen Kulturkreis keine unbekannten Dinge – aber was an seltsamen Sekten schon in der Vorkriegszeit im „westlichen“ Kulturkreis entstanden war … hatte sie dem für einen Infiltrations-Agenten nötigen Unterricht darüber mehr als einmal komplett fassungslos den Kopf schütteln lassen.

Und offensichtlich setzte sich das ganze nahtlos nach dem Bombenfall fort – jetzt mit deutlich mehr Anteilen klassischer Natur-Religionen.

 

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Aus einer im Motel gefundenen Landkarte über das Gebiet von „Point Lookout“ wusste Tomie das sie zum Moor einen langen Fußmarsch vor sich hatte.
So beschloss sie auf dem Weg dorthin sich die anderen Erkundungsstellen der Gas-Sucher anzusehen.

 

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Explosives Sumpfgas an der Oberfläche – die Ghule und die degenerierten Sumpfbewohner selbst … all das sorgte dafür dass fast nichts in der unterirdischen Kaverne angerührt worden war.
Das Terminal wird wohl von dem toten Wissenschaftler selbst zerstört worden sein – dagegen ist sein Schutzanzug noch intakt und sehr gut erhalten.

 

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Caroline Saunders hatte auf dem Tisch ein weiteres Holoband zurück gelassen:
 

Spoiler

„Hier sprich Caroline Saunders – zuständige Geochemikerin für die Bysshe-Erdgas-Probebohrungen MD-16-001.

 

Die entnommenen proben zeigen vielversprechende Konzentrationen von Biogas in der hauptsächlich aus Kalkstein bestehenden Unterlage der Feuchtgebiete.

 

Obwohl noch keine genauen Zahlen vorliegen – sollte das Förderpotential des Standorts hoch genug sein – um die Untersuchungsziele zu erfüllen.

 

Ich werde einige Praktikanten zurück lassen – die sich um die Details kümmern. Aber das sind reine Formalitäten.

 

Ich besuche jetzt weitere Standorts um sicherzugehen – dass es sich hierbei nicht um Abweichungen handelt. Probestandort Eins ist hiermit genehmigt.“

 

An Standort 2 war Tomie ja schon auf ihrer Rückkehr vom Gefangenenlager vorbeigekommen – also schlug sie die Richtung zum dritten ein. Dabei kam sie an einem abgestürzten Kampfjet vorbei.

 

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Nach einige Suchen fand sie den toten Piloten und den Voice-Recorder:

 

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Spoiler

„Zentrale – wir sehen Explosionen am Horizont – bitte kommen.

 

Zentrale – hier USN Drei-Fünf-Null. Erbitte Landevektor. Habe null Sicht auf Wolkenhöhe. Sprit wird knapp. Brauche dringend Landeerlaubnis.

 

Noch Sprit für eine Stunde. Null Sigmal von OM. Hier spricht USN Drei-Fünf-Null. Bin im Blindflug.

 

Versuche Notwasserung. INS aktiv auf Notfrequenz. Klappen eingefahren – gehe runter auf 800 Fuß. Fahrwerk ausgefahren – Ende.

 

500 Fuß, Baumwipfel in Sicht – Triebwerk gedrosselt. Vorbereitung zur Betätigung des Abzugsgriffs. <Rauschen>“

 

Die Explosionen können entweder in der alten Hauptstadt oder Norfolk gewesen sein … nur warum versucht er nicht im Uferbereich der Bay zu landen sondern mitten im Sumpf?

 

Wahrscheinlich war die Untergrenze der Wolken zu tief und er hat wirklich bis zum letzten Tropfen Sprit gewartet mit seinem Landeanflug … und so keine Möglichkeit mehr gehabt einen längeren Horizontalflug bis zur Küste zu machen.
Letztlich ist es egal gewesen – er hat zwar hier die Landung überlebt – aber ein Rettungsteam für ihn hätte es an der Küste auch nicht gegeben.

 

Es war gegen Mittag als Tomie am 3. Explorations-Standort ankam. Die Leiter führte in eine wirklich beeindruckend große natürliche Kaverne. Auch hier fand sie ein Holoband der Geochemikerin:

 

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Spoiler

„Was in aller Welt haben wir denn hier angebohrt? Probestandort Drei zeigt Biogas-Konzentrationen – die über unsere Diagramme hinaus schießen!

 

Die Unterlage ist überraschend kompaktes Kalkgestein an allen Standorten und wir hatten keine Probleme – die natürlichen Kammern zu finden.

 

Das und die kompakte Kalzit-Formationen legen den Schluss nahe – dass unterirdische Wasserläufe ein weitläufiges Höhlensystem ausgewaschen haben.

 

Diese zu erfassen ist ein monumentales Unterfangen – jedoch notwendig um das gesamte Erdgas-Vorkommen hier unten abschätzen zu können.

 

Was ich aber nicht verstehe – sind die Mengen an Laugen-Rückständen – auf die wir andauernd stoßen.

 

Ich werde versuchen mit ein paar meiner Kontakte bei der Forschung zu sprechen. Vielleicht gab es so was ja schon einmal irgendwo.

 

Das hat aber noch Zeit. Ich bin sicher – dass Bysshe sich hier niederlassen und losbohren will – dass der Boden bebt.

 

Hier spricht Caroline Saunders – zuständige Geochemikerin für die Bysshe-Erdgas-Probebohrungen MD-16-003.

 

Probestandort Drei ist hiermit genehmigt.

 

Meiner Meinung nach ist das ein Top-Standort zur Erdgas-Förderung und eine wahre Schatzkammer für Feldstudien.“

 

Auf dem Tisch mit dem 3. Holoband fand Tomie auch Karte … die war schon von der Zeit und der feuchten Umgebung in Mitleidenschaft gezogen wurde – aber trotzdem konnte sie den Standort des Basis-Schiffes vor der Ostküste ausmachen.

 

Es ist Nachmittag als Tomie endlich den Zugang zum Moor erreichte. Schon recht merkwürdig das der Weg zur „Mutter Punga“ durch einen Höhlen-Tunnel und kleine Felsschluchten führt.

 

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Das er aber auch noch mit brennenden Fackeln flankiert ist … lässt bei Tomie sprichwörtlich sämtliche Alarmsignale aktiv werden. Die wandelnden Riesen-Hummer scheinen dieses Moor ebenfalls zu mögen – bauen sie doch in jedem überfluteten Abschnitt ihre Nester.

 

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Diese kleinen Seen waren durch trockene Passagen von einander getrennt...

 

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...aber als sie schließlich ihr Ziel erreicht – bleibt sie zunächst einmal ehrfürchtig stehen. Eine Punga-Frucht von der Größe eines Baumes – mit so etwas hatte sie nicht gerechnet.
Sie kann schon verstehen – dass solch ein beeindruckendes Naturwunder zum Zentrum einer Religion werden kann.

 

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Der natürliche Zauber dieses Ortes löste in Tomie etwas aus … nach all den Ereignissen um die Reise in dieses von Boston so weit entfernte Gebiet … die Suche nach der verschwundenen Agentin und vor allem die Konfrontation mit ihrem eigenen Tod durch die Folter an ihr … sie setzte sich auf dem Boden vor dem „Baum“ in die Lotus-Position und begann zu meditieren.

 

Sie rezitierte die vor scheinbar endlosen Jahren eingeübten Mantras … und spürte wie sich langsam ihre körperlichen und geistigen Spannungen lösten und eine tiefe Ruhe sie überkam.

 

Es war bereits tiefe Nacht – als sie schließlich aufstand und unbeabsichtigt an eine der Samenkapseln stieß...

 

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und in Ohnmacht viel.
Als sie wieder aufwachte wusste sie nicht wie viel Zeit vergangen war. Sie begann sich auf dem Rückweg zu machen – aber schon das veränderten Umgebungslicht war ein Indiz dass hier bzw. mit ihr selbst etwas nicht stimmt.

 

Als sie auf eine riesige Wackelpuppe mit einem Uni-Hut auf dem Kopf traf – hörte sie tief in ihrem Inneren eine Stimme „...das ist eine Halluzination – Du brauchst Dich nicht zu beunruhigen – gehe einfach weiter bis Du zum Ausgang kommst...“

 

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Auf ihrem Weg zurück stieß Tomie auf weitere Trugbilder von Wackelpuppen – aber ganz zum Schluss wurde ihre Entschlossenheit einer harten Prüfung unterzogen … sie sah eine Kryo-Kammer mit dem toten Nate...

 

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...und danach eine männliche Gestalt mit einer Narbe im Gesicht – welche sich gegen eine Atombombe lehnte.
Kurz bevor sie wieder ohnmächtig wurde – hatte sie noch einen Gedanken „...soll das vielleicht Kellog sein den ich da sehe“

 

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Sie erwachte vor dem Höhlen-Tunnel der zum Moor führte als es bereits wieder heller Tag war.
Ohne die tiefe Meditation wäre sie im Angesicht der Trugbilder – die tief aus ihrem Unterbewusstsein kamen – zunächst nur verwirrt gewesen.
Aber spätestens mit dem Auftauchen der Kryo-Kammer und von Kellog selbst – hätte dies in einer Panik geendet.

 

Tomie beschloss nicht auf direktem Weg zur Sekte in der Kathedrale zurück zu kehren.
Auf ihrem Weg zum Motel kam sie kleinen Farmen vorbei – die alle die Punga-Pflanzen anbauen.

 

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Im Motel nach einigen Stunden Schlaf sah sie sich die dortige Karte an und beschloss zunächst nach dem Expeditions-Schiff (USS Ozymandias) der Erdgas-Sucher zu schauen.
Wind und Strömung hatten das Schiff zwar an Land „gesetzt“ – aber nicht zerstört.

 

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In Unterdeck konnte Tomie den Firmen-Computer wieder aktivieren – auch wenn dies einige Stunden Arbeit bedeutete.

 

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Versteckte Dateien sind immer verdächtig – aber was Tomie schließlich fand machte sie wegen der Skrupellosigkeit dann doch sprachlos:

 

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Spoiler

„Dr. Roch
Im Namen der Firma Bysshe danke ich Ihnen dafür – diesen Auftrag angenommen zu haben. Sie werden als Forschungspraktikant arbeiten und der leitenden Geologin Caroline Sauders unterstehen – die aufgrund ihrer Erfahrung mit Grabungen in Feuchtgebieten die einzige geeignete Kandidatin für diese Position ist. Frau Saunders ist allerdings für ihre liberale Haltung und Verbindungen zu akademischen Kreisen bekannt.

Wir haben erst vor kurzem Grabungsrechte für dieses Gebiet gekauft. Wir glauben – dass die Massengräber aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg in dieser Region den Boden für unsere Zwecke optimal vorbereitet haben. Aus genau demselben Grund haben wir wegen der liberalen Haltung von Frau Saunders einige Bedenken.

Ihre Mission besteht in erster Linie darin – Frau Saunders daran zu hindern – den Zusammenhang zwischen der blutigen Vergangenheit von Point Lookout und dem vermuteten Reichtum dieser Region an natürlichen Biogas-Vorkommen aufzudecken. Sie sind befugt nach eigenem Ermessen das Code-Blau-Protokoll auszuführen. Frau Saunders muss um jeden Preis daran gehindert werden – die Nutzung dieser Vorkommen zu erschweren.“

 

„Wir glauben dass Saunders Kontakt mit der Akademie aufgenommen hat. Aufnahmen der Kabel-Kommunikation … dass Saunders versucht … Konzentration – die durch Fäulnisprozesse entstanden sind – zu … Code-Blau-Protokoll ausführen. Keine Spuren hinterlassen.“

 

Jahrzehnte lang hatte man alle möglichen Rohstoff-Vorkommen auf der Welt ausgebeutet und seine gesamte Wirtschaft und Gesellschaft darauf aufgebaut … unter der Prämisse das diese Vorkommen sich niemals erschöpfen.

 

Nun – der Planet Erde ist zwar groß – sehr groß aber nicht unendlich. Jedem Menschen mit einem Hauch von Wissen über Natur- oder Volks-Wirtschaft war klar – dass dies nur eine bestimmte Zeit funktionieren kann … irgendwann ist Schluss damit.

 

Aber anstatt rechtzeitig sich langfristig auf Alternativen zu den endlichen fossilen Ressourcen vorzubereiten – hat man lieber alle geistigen wie materiellen Mittel genutzt um dem vermeintlichen Gegner die letzten abzujagen...

 

...und diese Kriege haben diese das Ende der letzten Reserven noch schneller herbei geführt.
Ganz zum Schluss wurde dann wirklich jedes Mittel – selbst der Mord an den eigenen Leuten – als legitim angesehen.

 

So eine Gesellschaft musste zwangsläufig untergehen und ob die Menschheit als Zivilisation tatsächlich überlebt – ist bis heute noch nicht wirklich entschieden.

 

Kein Wunder das obskure Kulte und Religionen Hoch-Konjunktur haben … was Tomie wieder daran erinnerte – warum sie überhaupt ins Moor zu „Mutter Punga“ gewandert war.

 

Tomie meldete sich wieder an der Gegensprechanlage und wurde nun eingelassen.

 

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Und kaum im inneren der Umfriedung bekam sie auch ihre erste Predigt – von jemanden der eine dicke Narbe auf seinem Schädel hat:

 

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Spoiler

„Mutter Punga hat Dich wahrlich mit ihrer Weisheit erfüllt und Dein Bewusstsein erweitert!


Eine Zeit lang glaubten wir – Deine Seele hätte sich zu weit von Deinem Körper entfernt und Du hättest diese Welt verlassen. Aber Du bist zurück!


Auch wenn der Körper durch das Ritual gezeichnet wird – die Seele wird für immer gestärkt aus dieser Erfahrung hervorgehen!


Du bist jetzt in userer Kathedrale willkommen. Tritt ein – erleuchtete Schwester!“

 

Ähm – Tomie fasste sich an den Kopf … „was – wo sind meine Haare hin … und wieso spüre ich da oben eine Wunde?“

 

Als sie die Kathedrale betrat – entpuppte sich diese als eine Art riesiges Gewächshaus für Punga-Pflanzen.

 

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Für die maschinelle Übersetzung in Englisch bitte den "Spoiler" drücken

Spoiler

Chapter 37 – Mother Punga or why am I missing a piece of my brain?

 

It took a few hours to move all the gear, weapons, ammunition and supplies from the hotel room to the bunker.

Then she dealt with the guard robot - after all these many years, maintenance of its systems was urgently needed. However, she felt that all the effort was necessary – even if she left this area in the foreseeable future and returned to Boston … but they would then be ready for a later second excursion.

After a few hours of rest, she decided to head to the sect's cathedral to complete Desmond's assignment. She deliberately chose the night - in which she had a tactical advantage over all potential enemies encountered in this area so far thanks to the night vision device.


They met a camp of... well whatever... smugglers, pirates or just bandits...


In any case, they did not reckon with an enemy who, deep in the night, had them all in their sights a few meters away.


The graveyard next to the cathedral was swarming with ghouls - the stealth field of her armor allowed Tomie to get almost within arm's length of them... she slew them all silently with her sword.


The church itself was completely surrounded by a high intact wall - the whole thing looked like a fortress
The area of the front entrance was illuminated at night - so the residents also expect night-time passenger traffic.
To hide the ability of her stealth suit - Tomie withdrew a little and ended her stealth mode in an area that the Wall and her surely hidden guards couldn't see.


So she approached the gate like a "normal pedestrian" and found an intercom system there - which she activated.
After the first few sentences, Tomie had to realize that what was to come was going to be pretty weird.


Unknown #1: "What! Who's there? – Who is there on the threshold of transcendence?”

Tomie: "I'm looking for something... I'd like to join."

Stranger #2: "What's that? A humble traveler - seeking the guidance of our awakened spirit? This is truly a glorious day!”

Unknown No. 1: "You come from far away and must be strong - since you have traveled so far! But strength is worth nothing without the guidance of an enlightened mind.”

Unknown #2: “If you want to join – you must be willing – to expand your consciousness. You must prove yourself worthy of transcendence!”

Tomie: That doesn't scare me. I'm ready."

Unknown #1: "Maybe you're not so brave after the Seed Mother ritual. Stronger than you tried and then lost their minds.”

Unknown #2: "Head west to the great bog. There stands the mother of all punga fruits - towering above all people and showing us our future."

Unknown #1: “Gather their seeds and bow to their wisdom. Only then are you worthy – to enter these sacred halls.”


Belief and religion are not unfamiliar things for a child from an East Asian culture – but the strange sects that had already emerged in the pre-war period in the “Western” culture … had more than once completely stunned the lessons that an infiltration agent needed to learn about it shake your head.


And obviously the whole thing continued seamlessly after the bombing - now with significantly more shares of classic nature religions.


From a map of the Point Lookout area found at the motel, Tomie knew she had a long walk to the moor.
So she decided on the way there to look at the other exploration sites of the gas seekers.

 

Explosive swamp gas on the surface - the ghouls and the degenerate swamp dwellers themselves... all of which ensured that almost nothing had been touched in the underground cavern.
The terminal will probably have been destroyed by the dead scientist himself - on the other hand, his protective suit is still intact and in very good condition.


Caroline Saunders had left another holotape on the table:
“This is Caroline Saunders - Geochemist in Charge for Bysshe Natural Gas Assay MD-16-001.

The samples taken show promising concentrations of biogas in the mainly limestone sub-base of the wetlands.

Although exact figures are not yet available, the potential of the site should be high enough to meet the study objectives.

I'll leave some interns behind - to take care of the details. But these are purely formalities.

I am now visiting other locations to make sure – that these are not deviations. Trial Site One is hereby approved.”


Tomie had already passed site 2 on her way back from the prison camp - so she headed towards the third. She passed a crashed fighter jet.


After some searches she found the dead pilot and the voice recorder:


"Central - we see explosions on the horizon - please come.

Central - this is USN Three-Five-O. Request landing vector. I have zero visibility at cloud level. Fuel is running out. Urgently need permission to land.

Fuel for an hour. Zero Sigmal from OM. This is USN three five zero. I'm flying blind.

Try ditching. INS active on distress frequency. Flaps up - go down to 800 feet. Landing gear extended - end.

500 feet, treetops in sight - engine throttled. Preparing to operate the trigger handle. <noise>”


The blasts could have been in either the old capital or Norfolk...but why isn't he trying to land on the shore of the bay but in the middle of the swamp?


Probably the lower limit of the clouds was too low and he really waited until the last drop of fuel before his landing approach ... and so had no more possibility to make a longer horizontal flight to the coast.
In the end it didn't matter - he survived the landing here - but there wouldn't have been a rescue team for him on the coast either.


It was around noon when Tomie arrived at the 3rd exploration site. The ladder led into a really impressive large natural cavern. Here, too, she found a holotape of the geochemist:


"What on earth have we drilled into here? Trial site three shows biogas concentrations – exceeding our charts!

The bed is surprisingly compact limestone at all locations and we had no problem - finding the natural chambers.

This and the compact calcite formations suggest that underground watercourses have carved out an extensive cave system.

Capturing this is a monumental undertaking - but necessary in order to be able to estimate the entire natural gas deposit down here.

But what I don't understand -- are the amounts of lye residues -- that we keep encountering.

I'll try to speak to some of my contacts at research. Maybe there was something like that somewhere before.

But there is still time. I'm sure - that Bysshe wants to settle here and start drilling - that the ground will shake.

This is Caroline Saunders - Geochemist in Charge for Bysshe Natural Gas Assay MD-16-003.

Trial Site Three is hereby approved.

In my opinion, this is a top location for natural gas production and a true treasure trove for field studies.”


On the table with the 3rd holotape, Tomie also found the map... which had deteriorated with time and the damp environment - but she was still able to pinpoint the location of the baseship off the east coast.

 

It is afternoon when Tomie finally reached the entrance to the moor. It is quite strange that the path to "Mother Punga" leads through a cave tunnel and small gorges.


But the fact that he's also flanked with flaming torches... literally sets Tomie's alarm signals off. The giant walking lobsters also seem to like this bog - building their nests in every flooded section.


These small lakes were separated from each other by dry passages...


...but when she finally reaches her destination - she stops in awe at first. A punga fruit the size of a tree—she hadn't expected anything like this.
She can understand - that such an impressive natural wonder can become the center of a religion.


The natural magic of this place triggered something in Tomie... after all the events surrounding the trip to this area so far from Boston... finding the missing agent and most importantly confronting her own death from being tortured at her... she sat got into the lotus position on the ground in front of the "tree" and began to meditate.

 

She recited the mantras she had practiced for seemingly endless years... and slowly felt her physical and mental tensions dissolve and a deep calm come over her.

 

It was already late night when she finally got up and accidentally bumped into one of the seed pods...


and fainting a lot.
When she woke up again, she didn't know how much time had passed. She began to make her way back - but the changed ambient light was already an indication that something was wrong here or with her.


When she encountered a giant bobblehead wearing a varsity hat - deep inside she heard a voice saying "...this is a hallucination - don't worry - just keep walking until you get to the exit... .”


On her way back, Tomie encountered more mirages of bobbleheads - but at the very end her resolve was severely tested... she saw a cryo chamber containing the dead Nate...


...and then a male figure with a scar on his face - leaning against an atomic bomb.
Just before she fainted again - she had another thought "...maybe that's Kellog I'm seeing there"


She woke up in front of the cave tunnel that led to the moor when it was already daylight again.
Without the deep meditation, she would have been confused at first in the face of the illusions that came deep from her subconscious.
But at the latest with the appearance of the cryo chamber and of Kellog himself - this would have ended in a panic.


Tomie chose not to return directly to the sect in the cathedral.
On her way to the motel she passed small farms - all of which grow the punga plants.


After a few hours of sleep in the motel, she looked at the map there and decided to first look for the expedition ship (USS Ozymandias) of the natural gas seekers.
Wind and current had "set" the ship on land - but not destroyed it.


On the lower deck, Tomie was able to reactivate the company computer - even if it meant a few hours of work.


Hidden files are always suspicious, but what Tomie finally found stunned her at the level of ruthlessness:
"Dr. smelled
On behalf of the Bysshe company, I thank you for accepting this assignment. You will be a research intern reporting to Chief Geologist Caroline Sauders - who, given her experience of wetland excavation, is the only suitable candidate for the position. However, Ms. Saunders is known for her liberal stance and links to academic circles.


We have only recently purchased rights to excavate this area. We believe - that the mass graves from the American Civil War in this region prepared the ground optimally for our purposes. For exactly the same reason, we have some concerns about Mrs Saunders' liberal stance.


Your primary mission is to prevent Ms. Saunders from uncovering the connection between Point Lookout's bloody past and the region's presumed wealth of natural biogas resources. You are authorized to execute the Code Blue Protocol at your own discretion. Ms. Saunders must be prevented at all costs - from making exploitation of these deposits more difficult."


"We believe Saunders has made contact with the Academy. Wired communications footage...that Saunders is attempting...concentrations - created by putrefactive processes - to...perform code blue protocol. Leave no traces.”


For decades, all possible raw material deposits in the world had been exploited and their entire economy and society built on them ... under the premise that these deposits would never be exhausted.


Well - the planet earth is big - very big but not infinite. Every person with a touch of knowledge about natural or national economy was clear - that this can only work for a certain time ... at some point it will be over.
But instead of preparing for alternatives to the finite fossil resources in good time - one preferred to use all spiritual and material means to snatch the last ones from the supposed opponent...


...and these wars have accelerated the depletion of the last reserves.
At the very end, every means - even the murder of one's own people - was considered legitimate.
Such a society inevitably had to perish and whether mankind will actually survive as a civilization has not really been decided to this day.


No wonder obscure cults and religions are booming... which reminded Tomie again - why she'd wandered into the moor to "Mother Punga" in the first place.

 

Tomie answered the intercom again and was now let in.


And just inside the enclosure she got her first sermon - from someone with a big scar on his skull:

"Mother Punga has truly filled you with her wisdom and expanded your consciousness!
For a while we believed - your soul had moved too far from your body and you had left this world. But you are back!
Even if the body is marked by the ritual - the soul will emerge strengthened from this experience forever!
You are now welcome in our cathedral. Enter—enlightened sister!”


Um – Tomie touched his head… "what – where's my hair gone… and why do I feel a wound up there?"


When she entered the cathedral - it turned out to be some kind of giant greenhouse for punga plants.

 

 

Edited by Miauzi

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