Kapitel 8 Ein neuer Freund mit 4 Pfoten
Kapitel 8 Ein neuer Freund mit 4 Pfoten
Am nächsten morgen wurde Tomie kurz nach dem Aufwachen auf sehr drastische Weise daran erinnert das ihre Begleiterin nicht nur ein Mensch sondern auch eine "Maschine" war - Ivy hatte eine Fehlfunktion im Sprachsystem. Ihre Fehlerkorrektursystem arbeitete jedoch zuverlässig. Den ersten Schrecken über das soeben erlebte verdrängte Tomie mit den Gedanken an die heute anstehende Expedition zur "Red-Rocket"-Tankstelle.
Nach dem Verlassen des Kellers gingen beide Frauen auf der Straße bis zum Rand von Sanctuary und sahen über die Brücke nach Süden.
Diese war zwar im Laufe der Jahre beschädigt worden - so das über die Planken zwar keine Fahrzeuge mehr fahren würden aber für Fußgänger waren sie stabil genug.
Aber auch auf dieser Nachkriegs-Straßen wird wohl so niemals wieder ein Auto oder Motorrad fahren können - die Erosion von 200 Jahren Wetter haben dem Belag derart zugesetzt das ohne eine Sanierung die einem Neubau gleich kommt das nicht zu beheben sein wird.
Die Tankstelle selbst schien noch in einem guten baulichen Zustand zu sein - die nahe Hügelkette hatte wohl damals die Druckwelle abgelenkt. Eine nicht zerstörte oder sogar in Teilen intakte Einrichtung zieht aber Menschen an - vor allem neugierige wie sie selbst.
Aus einem Gebüsch heraus spähten sie zunächst ob sich in oder um dem Gebäude Menschen aufhalten.
Nach einige Minuten in denen nicht geschah näherten sie sich dem Gebäude.
Da hörten sie ein leises ... jaulen ... ?
Ja - ihnen näherte sich vorsichtig ein Hund - ein Schäferhund der so normal aussah wie seine Vorfahren vor dem Krieg.
Er zeigte keine Anzeichen von Aggressivität - im Gegenteil - er suchte offensichtlich die Nähe von Menschen.
Um es kurz zu machen - nach ein paar Worten und ein wenig Kraulen und Streicheln des Felles war die gegenseitige Vorstellung von Menschen und Hunden erfolgreich verlaufen und die Gruppe um ein vierbeiniges Mitglied angewachsen.

Scheinbar hatte "jemand" im Untergrund nur darauf gelauert - der Boden vor ihnen schien zu explodieren - gerade in dem Moment als Ivy anfing über eine mögliche Nutzung des Gebäudes zu sprechen.
Riesige „was auch immer“ bohrten sich durch die Erde ins Freie und begannen die 3 anzugreifen.
So flink diese Monster auch waren – gegen die 3 hatten sie letztlich keine Chance - weniger als 20 sek lagen diese schweine-grossen Ratten (?) auf dem Boden um sie herum.
Ivy rief gerade "shit Maulwurfs-Ratten" – und richtig – wie die Maulwürfe der Vorkriegszeit sahen diese nicht aus.
Tomie erinnerte sich an eine lang zurück liegende Episode ihrer Ausbildung – einer Biologie-Stunde.
Dieser Unterricht vermittelte wichtiges Grundwissen – so z.B. für das Überlebenstraining.
In eine Lehreinheit die sich mit den im Boden lebenden (und jagdbaren) Tieren beschäftigte - also Dachse, Maulwürfe usw. kam auch das wohl in der Welt hässlichste dran -> der Nacktmull
Nur warum sehen diese damals so kleinen (nicht-niedlichen) Mulle diesen Beiss-Monstern so verdammt ähnlich?
Eine Mutation die zu solchem Riesenwachstum geführt haben?
Sie schaute sich eines der kleineren Exemplare an und begann es zügig zu häuten. Sie hatte richtig vermutet – die Mutation die zum Größenwachstum geführte – hatte die sagenhafte Qualität der Mull-Vorfahren nicht gross beeinträchtigt. Richtig gegerbt würden diese „Ratten“ das für die Werkstatt so dringend benötigte Leder liefern können.
Sie besprach sich kurz mit Ivy - erklärte ihr das sie diese "Ratten" für das nötige Leder häuten würde - das Fleisch lässt
sich sicherlich auch verwenden - und schlug vor ihr vor inzwischen das Gebäude nach brauchbaren Dingen aber vor allem nach Papier und Stoff zu durchsuchen.
Und der Hund? Der machte es sich neben Tomie gemütlich und sah interessiert zu wie sie "fachmännisch" die Ratten zerlegt. Er musste erst gar nicht „betteln“ - schließlich hatte er ja seinen Teil zur erfolgreichen Jagd beigetragen. - der bekam natürlich seinen Anteil an der Beute.
Indessen konnte Ivy innerhalb kurzer Zeit einen regelrechten Berg an verwertbarem Material zusammen tragen
Am Abhang hinter sah sie ein grosses Loch welches offensichtlich zu einer Höhle UNTER der Tankstelle führte
Sie berichtete Tomie davon und man beschloss zusammen die Höhle zu erkunden.
Zuvor wurden das bisherige "Beute"-Gut im Werkstatt-Raum verstaut - die Anlage des Werkstatt-Druckers wollte
man sich nach der Erkundung der Höhle auf Funktionsfähigkeit überprüfen.
Schon kurz nach dem Eingang sahen sie ein grünes Leuchten und der Geigerzähler fing an zu "rattern" - zunächst noch leicht. Tomie war klar das sie selbst hier nicht lange würde bleiben können - die in Sanctuary gefundenen Strahlen-Medis hatte sie leider nicht mitgenommen.
Ivy machte eine Bemerkung über steigende Strahlung - sie hatte wohl in ihrem Cyborg-Körper neben einem Scanner für diverse Lebenszeichen auch einen für radioaktive Strahlung.
Sie fanden letztlich das Nest der "Mulle" die sie oben angegriffen hatten - diesmal war man besser vorbereitet - der Kampf war eigentlich keiner sondern eine gezielte zügige Tötung.
Die Brutmutter der „Mulle“ leuchtete selbst grünlich im dunkeln – ihr Körper hatte beträchtliche Mengen an radioaktiven Material „akkumuliert“. Tomie fing mit einem leeren Beutel einen Teil ihres Blutes auf um es später an der Chemiestation zu untersuchen.
In diesem Höhlenabschnitt entdeckte man auch eine Radio-Nuklid-Batterie von „Wattz“ - ob diese aber noch funktionsfähig ist müsste man später nach der Bergung aus der Höhle untersuchen.
Diese ganze Höhle ist letztlich wie eine unterirdische … Müllhalde.
In einem Abschnitt merkte sie sogar das „Wabern“ von austretendem Gas – den defekten Vorratsbehälter konnte sie identifizieren – zum Glück hatte sie nicht in diese Richtung während des Gefechtes geschossen – nicht auszudenken was passiert wäre. (Gas sollte man eigentlich riechen – nur in einer Höhle voller Maulwurfsratten?)
In einer Ecke erhöhte sich das Ticken zu einem Geräusch-Orkan - was nicht verwunderlich war - lagerten doch hier die Reste eines offenen Mini-Reaktors. Das ganze wurde noch mit diversen gelb gefärbten Fässer mit Atommüll „garniert“! Beute greifen und nichts wie raus - war die Devise.
Tomie warf den an den Wänden und Decken wachsenden Pilzen noch schnell einen Blick zu – Ivy rief hinter ihr das sie von denen genügend gesammelt hatte (wahrscheinlich als Tomie den Safe „knackte“)
An der frischen Luft begann es Tomie schon leicht schwindlig zu werden – die ersten Anzeichen einer Strahlen-Vergiftung. Wenn man zusammen nach Sanctuary zurück kehrte musste ginge das jetzt nur indem man einen großen Teil des Bergungsgutes zurück lassen müsste.
Ja – man könnte das später holen – nur man hätte dann für die nächste Nacht immer noch keine zweite Matratze.
Der andere Weg und diesen wählte man war das Ivy alleine zurück läuft und die Anti-Strahlen-Medis holt – während Tommi bis zur Rückkehr von ihr in der Tankstelle zurück bleibt - unter dem Schutz vom neuen Freund mit den 4 Pfoten.
Während Tomie auf die Rückkehr von Ivy wartete hatte sie die Gelegenheit über diese fast mißglückte "Expedition" nachzudenken:
Ohne Ivy und dem Hund wäre sie wohl schon hier an der "Red-Rocket" gescheitert.
All das Wissen über "Überleben in der Wildnis" oder "wie töte ich mein Gegenüber auf 25 verschiedene Arten mit einem Bleistift"waren letztlich nutzlos wenn man rein gar nichts über die tatsächlichen Umstände wie die hiesige Ökologie oder das soziale Gefüge der hier lebenden Menschen wusste.
Ivy jedoch schien da so einiges zu wissen?
War sie von ihrem Schöpfer - diesem Dr. Stein - programmiert worden oder steckte hinter Ivys Bemerkung "ich habe ein echtes Gehirn" mehr?
An den Tiefen der Erinnerung von "Zao Sue" kroch ein Begriff hervor was ihr ein Schaudern verursachte -> „Robo-Hirn“
Robotik war nicht ihr Spezialgebiet für die Erkundungs-Missionen zu denen sie in die USA eingeschleust wurde.
Jedoch waren Roboter (in der Vorkriegszeit) hier allgegenwärtig - nicht nur im Militär - zumindest der Werbung nach sollte jeder amerikanische Haushalt mit einem Mr. Handy (oder seinem „weiblichen“ Gegenstück) ausgestattet sein.
Natürlich war dies reine Propaganda - so viel Produktions-Kapazität und Rohstoffe hatte man gar nicht.
Aber wenn man schon sich als Infiltrator perfekt einfügen will muss man sich auch in den offiziellen Verlautbarungen aka Tages-Presse usw. auskennen.
Und damals gab es auch Berichte über eine neue Art von Robotern - welche die statt einem Elektronen-Hirn das eines Menschen nutzten.
Nur diese Gehirne wurden nicht gezüchtet - sie stammen von erwachsenen Menschen.
Angeblich von Toten - die keine Erinnerungen an ihr früheres Leben haben - also alles ethisch einwandfrei.
Hä?
So viel hat sie in all den Monaten und Jahren auf ihren Spionage-Missionen mitbekommen - das Schein und Wirklichkeit in der Regel weiter auseinander liegen als sich der durchschnittliche amerikanische Bürger auch nur vorstellen kann.
Strenggenommen war dies eine ihrer primären Aufgaben - genau die Tiefe dieser Spalten und Lücken aufzudecken um die anderen auf legalem Weg erworbenen Informationen evaluieren zu können.
All das schoss ihr in wenigen Sekunden durch den Kopf. Vielleicht speist sich Ivy Wissen oder aus den Erinnerungen der "Vorbesitzerin". Ob sie sich dessen bewusst ist? Vorsicht - das kann total "vermintes" Gebiet sein - also nicht selbst forcieren!
Kurz nach dem Ende ihrer Überlegungen war Ivy zurück - ihr Brustkorb pumpte regelrecht - aber sie hatte ein Lächeln auf ihrem Gesicht - Tomie wurde es warm ums Herz.
Nach etwa 1 Stunde war die Wirkung der Medikamente bereits soweit fortschritten das sie sich wieder ohne Gleichgewichtsprobleme bewegen konnte - auch der Hund signalisierte seine Erleichterung mit einem freudigem Bellen.
In dieser Zeit schaute sie sich ein Exemplar des „Boston Bugle“ an welches auf wundersame Weise nicht nur überlebt hatte sondern sogar noch lesbar war.
Moment - „Eddie Winter“ - den Namen kenne ich doch. Sie wusste das er ein Boss des organisierten Verbrechens war – dazu brauchte sie keine Polizei – die Namen und Strukturen der Bostoner Mafia waren der chinesischen Spionage und damit ihr bestens bekannt – auch weil über sie oft viel leichter an Informationen zu kommen war und sie nicht einmal wussten wem sie diese lieferten.
Aha – also hat er sich dann freigekauft indem er wohl seine eigenen Banden-Mitglieder verraten hat. Sie mag sich gar nicht vorstellen wie das die Beamten gefunden haben die gegen ihn ermittelten.
Nach einem kurzem Check stellte man fest das auch diese Werkstatt funktionsfähig war.
Tomie ging einer Eingebung nach - sie nahm eine Zeitung und steckte sie in die Recycler-Öffnung - kurzes Brummen und die Werkstatt verzeichnete die rückgewonnenen Rohstoffe als "eingelagert".
Nun rief Tomie im Menü der Werkstatt die Lager-Ausgabe-Funktion auf -> die Fasern erschienen durch eine andere bisher nicht bemerkte Öffnung.
Interessant - also statt des Bergungsgut welches sowieso in der Werkstatt von Sanctuary zerlegt werden soll dorthin zu tragen - kann man genauso gut dieses hier vor Ort zerlegen und so Volumen und Masse deutlich verkleinern...
..da beim Recycling oft eine größerer Menge an nicht verwertbarem Abfall anfällt. Nach einer weiteren Stunde - es war inzwischen früher Abend - war alles für die Verwertung vorgesehene in der Red-Rocket-Anlage zerlegt und transportfähig verpackt - man konnte endlich zusammen zurück kehren.
Tomie hatte sich während Ivy die Anlage mit "Schrott" fütterte aus dem Fleisch der "Ratten" über einem Feuer eine
dringend benötigte Mahlzeit zubereitet - nun - auch der Hund wurde für einen "Wachdienst" belohnt.
In Sanctuary angekommen konnte die dortige Werkstatt sofort mit der Produktion der fehlenden Teile anfangen
und so konnte Ivy das Bett war für die erste Nacht an der Oberfläche vollständigen.
Der Hund bekam auch ein Zuhause - Tomie hatte eine leere Hundehütte entdeckt und trug diese vor das Haus.
Ein kurzes Klopfen aufs Hüttendach - ein Blick zum Hund - der verstand was gewollt war und er zog in sein neues Heim.
Nach dem Waschen an der Handpumpe zogen Ivy und Tomie ein Fazit ihres Ausfluges.
Diesmal hörte Tomie wesentlich aufmerksamer zu als Ivy in ihren "Erklär"-Modus fiel.
Sie begriff das sie keine Einzelkämpferin mehr war - sondern das sie an ihrer Seite eine mindestens ebenbürtige
wenn nicht sogar ihr deutlich überlegenen Kämpferin hat und das sie lernen musste mit ihre als Team vorzugehen.
Daneben wurde noch was positives festgestellt - als man das nukleare Material welches man in der Höhle gefunden hatte in die Werkstatt "einspeiste" - verzeichnete diese das sie nun genügend Rohstoffe für die Herstellung eines kleinen
Stromaggregates hatte. Das Risiko hatte sich letztlich doch gelohnt.
Nur wenn sie an den in der Höhle neben dem Atom-Müll gefundenen Brief zurück denkt...
...offensichtlich war die illegale "Verkippung" von diesen lebensgefährlichen Resten eine gängige Praxis in dem Land vor 2077. Die Datei die Ivy im noch funktionsfähigen Computer gefunden hatte scheint dies zu bestätigen.
Die Mutation der Nacktmulle zu diesen hochgefährlichen Maulwurfsratten war nicht der Strahlung der Bomben geschuldet - sondern wohl einzig und alleine den überall im Lande vorhandenen "Hotspots" die durch diese sorglose Praxis entstanden waren.
(was sie da noch nicht wusste -> auf ihrer Reise zusammen mit Ivy und anderen Gefährten fand sie immer wieder Orte die diese Arbeitsthese zur mit Fakten untermauerten Theorie machten)
für eine maschinelle Übersetzung ins Englische bitte den "spoiler" drücken
Chapter 8 A new friend with 4 paws
The next morning, shortly after waking up, Tomie was reminded in a very drastic way that her companion was not only human but also a "machine" - Ivy had a malfunction in the speech system. However, their error correction system worked reliably. Tomie suppressed the first shock of what he had just experienced with the thoughts of today's upcoming expedition to the "Red Rocket" gas station.
After exiting the basement, both women walked the road to the edge of Sanctuary and looked south over the bridge.
This had been damaged over the years - so that no vehicles would drive over the planks, but they were stable enough for pedestrians.
But even on these post-war roads, a car or motorcycle will probably never be able to drive again - the erosion of 200 years of weather has added to the surface to such an extent that it cannot be repaired without a renovation that is equivalent to a new building.
The gas station itself still seemed to be in good structural condition - the nearby chain of hills had probably deflected the pressure wave at the time. However, a non-destroyed or even partially intact facility attracts people - especially curious ones like themselves.
From a bush, they first peeked to see if there were people in or around the building.
After a few minutes of nothing happening, they approached the building.
Then they heard a faint ... whine ... ?
Yes - a dog cautiously approached them - a shepherd looking as normal as his ancestors before the war.
He didn't show any signs of aggressiveness - on the contrary - he obviously wanted to be around people.
To make it short - after a few words and a little scratching and stroking of the fur, the mutual introduction of humans and dogs was successful and the group grew by a four-legged member.
Apparently, "someone" was just waiting underground - the ground in front of them seemed to explode - just as Ivy started talking about a possible use of the building.
Huge "whatever" burrowed through the earth and began attacking the 3. As fast as these monsters were - they didn't stand a chance against the 3 - after less than 20 seconds these pig-sized rats (?) were lying on the ground around them.
Ivy just yelled "shit mole rats" - and right - they didn't look like the moles of the pre-war period.
Tomie recalled a long-ago episode of her schooling - a biology class.
These lessons imparted important basic knowledge - e.g. for survival training.
In a teaching unit that dealt with the animals that live (and can be hunted) in the ground - i.e. badgers, moles, etc., the ugliest thing in the world was also included -> the naked mole rat
But why do these then so small (not cute) moles look so damn similar to these bite monsters?
A mutation that led to such giant growth?
She looked at one of the smaller specimens and quickly began to skin it. She had guessed correctly - the mutation that led to the increase in size - had not greatly affected the fabulous quality of the Mull ancestors. Properly tanned, these “rats” would be able to provide the leather that the workshop so desperately needed.
She conferred briefly with Ivy - explaining that she would skin these "rats" for the necessary leather - which leaves flesh
certainly also use it - and suggested that in the meantime she should search the building for useful things, but above all for paper and fabric.
And the dog? He made himself comfortable next to Tomie and watched with interest as she "expertly" butchered the rats. He didn't have to "beg" at all - after all, he had contributed his part to the successful hunt. - of course he got his share of the booty.
Meanwhile, Ivy was able to gather a veritable mountain of usable material within a short time
On the slope behind she saw a large hole which apparently led to a cave UNDER the gas station
She told Tomie about it and they decided to explore the cave together.
Previously, the previous "loot" goods were stowed in the workshop room - the system of the workshop printer wanted
you can check for functionality after exploring the cave.
Shortly after the entrance, they saw a green glow and the Geiger counter began to "rattle" - slightly at first. Tomie knew that she wouldn't be able to stay long here herself - unfortunately she hadn't taken the radiation meds she had found in Sanctuary with her.
Ivy made a comment about increasing radiation - she probably had a scanner for various life signs in her cyborg body as well as one for radioactive radiation.
They finally found the nest of the "Mulle" they had attacked above - this time one was besprepared - the fight wasn't actually a fight but a quick, targeted killing.
The broodmother of the "Mulle" itself glowed greenish in the dark - her body had "accumulated" considerable amounts of radioactive material. Tomie caught some of her blood in an empty bag for later testing at the chemistry station.
A radio-nuclide battery from "Wattz" was also discovered in this section of the cave - but whether this is still functional would have to be examined later after the salvage from the cave.
This whole cave is basically like an underground...garbage dump.
In one section she even noticed the "wafting" of escaping gas - she was able to identify the defective storage tank - luckily she hadn't fired in that direction during the battle - I can't imagine what would have happened. (You're supposed to smell gas - only in a cave full of mole rats?)
In one corner the ticking increased to a noise hurricane - which was not surprising - since the remains of an open mini-reactor were stored here. The whole thing was "garnished" with various yellow-colored barrels of nuclear waste! Grab the prey and get out - was the motto.
Tomie quickly glanced at the mushrooms growing on the walls and ceiling - Ivy shouted behind her that she had collected enough of them (probably when Tomie "cracked the safe")
Out in the fresh air, Tomie was beginning to feel dizzy - the first signs of radiation poisoning. If you had to return to Sanctuary together, you could now only do so by leaving a large part of the salvage behind.
Yes - you could get it later - but you still wouldn't have a second mattress for the next night.
The other way and this one was chosen was that Ivy runs back alone and fetches the anti-radiation meds - while Tommi stays behind in the gas station until she returns - under the protection of the new friend with the 4 paws.
While waiting for Ivy to return, Tomie had the opportunity to reflect on this almost unsuccessful "expedition":
Without Ivy and the dog, she would probably have failed here on the "Red Rocket".
All the knowledge about "survival in the wild" or "how to kill my opponent in 25 different ways with a pencil" was ultimately useless if you knew absolutely nothing about the actual circumstances such as the local ecology or the social fabric of the people living here .
Ivy, however, seemed to know quite a bit?
Was it from its creator - this Dr. Stein - programmed or was there more to Ivy's "I have a real brain" comment?
From the depths of "Zao Sue's" memory, a term crept that made her shudder -> "Robo-Brain"
Robotics was not her specialty for the reconnaissance missions she was smuggled into the US for.
However, robots (in the pre-war period) were ubiquitous here - not only in the military - at least according to advertising, every American household should be equipped with a Mr. Handy (or his "female" counterpart).
Of course, this was pure propaganda - they didn't have that much production capacity and raw materials.
But if you want to fit in perfectly as an infiltrator, you also have to be familiar with the official announcements aka daily press, etc.
And then there were reports of a new breed of robot - one that used a human brain instead of an electronic one.
Only these brains were not cultured - they come from adult humans.
Allegedly from the dead - who have no memories of their previous lives - so everything is ethical.
huh
She has noticed so much in all the months and years on her espionage missions - that appearances and reality are usually further apart than the average American citizen can even imagine.
Strictly speaking, this was one of their primary tasks - to uncover exactly the depth of these crevices and gaps in order to be able to evaluate the other legally acquired information.
All of this went through her head in a matter of seconds. Maybe Ivy feeds on knowledge or from the memories of the "previous owner". Is she aware of this? Caution - this can be totally "mined" area - so don't force it yourself!
Shortly after the end of her deliberations, Ivy back - her chest was really pumping - but she had a smile on her face - Tomie's heart warmed.
After about 1 hour, the effect of the medication had progressed so far that she could move again without balance problems - the dog also signaled his relief with a happy bark.
During this time she looked at a copy of the "Boston Bugle" which miraculously not only survived but was still legible.
Wait - "Eddie Winter" - I know the name. She knew that he was a boss of organized crime - she didn't need the police for that - the names and structures of the Boston mafia were well known to Chinese espionage and therefore to her - also because it was often much easier to get information about them and they didn't even knew who to deliver them to.
Aha - so he then bought his freedom by probably betraying his own gang members. You don't even want to imagine how the officials who investigated him found it.
After a short check, it was found that this workshop was also functional.
Tomie acted on an impulse - she took a newspaper and stuck it in the recycler's opening - brief hum and the workshop recorded the recovered raw materials as 'stored'.
Now Tomie called up the storage output function in the workshop menu -> the fibers appeared through another previously unnoticed opening.
Interesting - so instead of carrying the salvage that is supposed to be dismantled in the Sanctuary workshop anyway - you can just as well dismantle this here on site and thus significantly reduce volume and mass...
..because recycling often produces a large amount of non-recyclable waste. After another hour - it was now early evening - everything intended for recycling in the Red Rocket facility was dismantled and packed ready for transport - we could finally return together.
Tomie had fed the plant with "scrap" from the flesh of the "rats" over a fire while Ivy was feeding it
much-needed meal prepared - well - even the dog was rewarded for a "guard duty".
Once in Sanctuary, the local workshop was able to start producing the missing parts immediately
and so Ivy was able to finish the bed for the first night on the surface.
The dog also got a home - Tomie had spotted an empty kennel and carried it outside.
A quick tap on the roof of the hut - a look at the dog - who understood what was wanted and he moved to his new home.
After washing with the hand pump, Ivy and Tomie summed up their trip.
This time Tomie listened a lot more carefully as Ivy went into her "explain" mode.
She understood that she was no longer a lone fighter - but that she was at least an equal at her side
if not even her clearly superior fighter and that she had to learn to work with her as a team.
In addition, something positive was found - when the nuclear material that had been found in the cave was "fed" into the workshop - the workshop noted that they now had enough raw materials for the production of a small
generator had. In the end, the risk was worth it.
Only when she thinks back to the letter found in the cave next to the nuclear waste...
...apparently illegal "dumping" of these life-threatening remains was a common practice in the country before 2077. The file Ivy found in the surviving computer seems to confirm this.
The mutation of the naked mole rats into these highly dangerous mole rats was not due to the radiation from the bombs - but probably solely to the "hotspots" that existed all over the country and were caused by this careless practice.
(What she didn't know then -> on her journey together with Ivy and other companions she kept finding places that turned this working thesis into a fact-based theory)
Edited by Miauzi
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